Zivile Krisenprävention im Kontext deutscher Außen- und Friedenspolitik

TitelZivile Krisenprävention im Kontext deutscher Außen- und Friedenspolitik
Typ der PublikationWeb Article
Publikationsjahr2015
AutorInnenN.N.
Untertitel / SerientitelDossier der Heinrich-Böll-Stiftung
Kurztext

Die bisherigen außen- und sicherheitspolitischen Ansätze der westlichen Gemeinschaft haben wenig überzeugende Antworten auf jüngste Herausforderungen gebracht. Dies gilt in unterschiedlichem Maße sowohl für die Dimension der Finanz- und Schuldenkrisen als auch für die Zukunft der transatlantischen Allianz und die Umwälzungen in der arabischen Welt.

Darüber hinaus fordert die außenpolitische Neuorientierung der USA hin zum asiatisch-pazifischen Raum die Außenpolitik Europas dazu auf, mehr internationale Verantwortung zu übernehmen. Wir sollten verhindern, dass Europa wegen eines unzureichenden Gestaltungswillens in der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zum Nachzügler der Neuen Weltordnung wird.

Das aktuelle Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung beinhaltet eine Reihe von Beiträgen zum Thema, u.a.:

Ohne Frieden keine nachhaltige Entwicklung – das hat die internationale Staatengemeinschaft endlich anerkannt. Über Prävention, eine neue Kultur der Zusammenarbeit und das Ende des Schubladendenkens.
 
Nach den Anschlägen in Paris hat sich eine weltweite Kriegskoalition gegen den IS gebildet. Geschichte scheint sich zu wiederholen. Was haben wir aus den Ereignissen seit 2001 gelernt und wie konnte es zur aktuellen Eskalation kommen?