Bildung darf nicht warten

TitelBildung darf nicht warten
Typ der PublikationReport
Publikationsjahr2017
AutorInnenN.N.
Untertitel / SerientitelAnalyse des deutschen Beitrags zur Förderung von Bildung in Krisen und Konflikten
Pagination64 S.
InstitutionGlobale Bildungskampagne
Kurztext

Weltweit können rund 75 Millionen Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie in Krisen- oder Konfliktgebieten leben. Das hebt die Studie „Bildung darf nicht warten“ der Globalen Bildungskampagne (GBK) hervor. Ohne Lernchancen und Ausbildungsmöglichkeiten drohen diese Kinder zu „verlorenen Generationen“ heranzuwachsen. Flüchtlingskindern sowie Mädchen und Kindern mit Behinderungen wird der Schulbesuch sogar überdurchschnittlich oft verwehrt. Die GBK, ein internationales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften, ruft deshalb die deutsche Bundesregierung auf, mehr Mittel für die Förderung von Bildung im Bereich humanitäre Hilfe bereitzustellen.

GBK-Sprecher Jan-Thilo Klimisch: „Unsere Studie betont: Gerade in Krisengebieten ist Bildung von unschätzbarem Wert. Sie hilft bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und damit bessere Perspektiven für die Zukunft. Bildung darf nicht warten. Deutschland kann und muss mehr tun, um vor allem besonders Benachteiligte wie Flüchtlingskinder, Mädchen und Kinder mit Behinderungen besser zu erreichen. Wir fordern daher, acht statt der bisher rund zwei Prozent der bundesdeutschen Mittel in der humanitären Hilfe gezielt für Bildung zu verwenden.“

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URLhttps://www.bildungskampagne.org/bildung-darf-nicht-warten-0