Waffenstillstand zwischen den maras im gewalttätigsten Land der Welt?

TitelWaffenstillstand zwischen den maras im gewalttätigsten Land der Welt?
Typ der PublikationReport
Publikationsjahr2013
AutorInnenBahr, S
Untertitel / SerientitelStandpunkt in der Serie 'Stimmen aus Lateinamerika'
InstitutionFriedrich Ebert Stiftung
Kurztext

Laut einer Studie der UNO aus dem Jahr 2011 belegt Honduras mit 82,1 Morden pro 100.000 Einwohner_innen den ersten Platz unter 207 Ländern weltweit. In Zentralamerika folgen El Salvador mit 66 und Guatemala mit 41,4 Morden. Das Observatorium für Gewalt des UNDP spricht sogar von einer Mordrate von 86 pro 100.000 Einwohner_innen, wobei hier noch nicht einmal häusliche Gewalt, Sexualstraftaten und Gewalt an Kindern miteingerechnet sind. Mit diesen Zahlen erwarb sich Honduras den Beinamen, das "gewalttätigste Land der Welt" zu sein. Denkbar wäre aber auch, dass es "das Land der Region ist, in dem Gewalttaten statistisch am besten erfasst werden", was wiederum eine andere Diskussion darstellt. Kein Zweifel besteht jedoch an der Tatsache, dass die zunehmende Gewalt, die Kriminalität und die Wehrlosigkeit zu einer allgegenwärtigen Verwundbarkeit und grundlegenden Sorge der honduranischen Gesellschaft geworden sind. Aus diesem Grund hat die jüngste Ankündigung von einem "Waffenstillstand zwischen den maras" alle Gesellschaftsgruppen sehr bewegt. Vollständiger Standpunkt 

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