Die 'Schutzverantwortung' (R2P): Fortschritt, leeres Versprechen oder Freibrief für 'humanitäre' Intervention?

TitelDie 'Schutzverantwortung' (R2P): Fortschritt, leeres Versprechen oder Freibrief für 'humanitäre' Intervention?
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelDokumentation des SEF-Symposions 2007
Publikationsjahr2008
AutorInnenSchwarz, M, Roth, M
Anzahl Seiten25 S.
VerlagStiftung Entwicklung und Frieden (FES) and the Bonn International Center for Conversion (BICC)
UID1017
Kurztext

Die 'Schutzverantwortung' (R2P): Fortschritt, leeres Versprechen oder Freibrief für 'humanitäre' Intervention?
Mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zu Darfur
Unter dem Titel "Die 'Schutzverantwortung' (R2P): Fortschritt, leeres Versprechen oder Freibrief für 'humanitäre' Intervention?" fragte das Internationale SEF-Symposium 2007 am 29./30. November bei der Deutschen Welle in Bonn zunächst nach der Bedeutung des Prinzips Menschlicher Sicherheit für das Völkerrecht. Im Hauptteil der hochrangig besetzten Veranstaltung setzten sich die Teilnehmer anschließend mit der Kritik am Grundsatz der Schutzverantwortung auseinander. So wurden die Befürworter dieses neuen Paradigmas - unter ihnen Gareth Evans und Prof. Dr. Ramesh Thakur - mit dem Vorwurf konfrontiert, Erwartungen zu schüren, bei denen fraglich ist, ob die internationale Gemeinschaft sie erfüllen kann oder will. Zum anderen erfährt der Grundsatz der Schutzverantwortung massive Kritik insbesondere aus Ländern des Südens. Auch zahlreiche Teilnehmer befürchteten eine selektive Anwendung der Schutzverantwortung und sahen vor allem die Gefahr willkürlicher Interventionen. Im Rahmen des Symposiums fand eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Rolle der internationalen Akteure im Darfur-Konflikt statt, die vom ehemaligen Bundesminister Gerhart R. Baum eingeleitet wurde.
Das internationale SEF-Symposiums 2007 wurde von der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF), Bonn, gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC) und in Kooperation mit der Deutschen Welle, Bonn, dem Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Bochum, und dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), Duisburg, vom 29. - 30. November 2007 durchgeführt.

URLhttp://www.konfliktbearbeitung.net/downloads/file1017.pdf
Vollständiger Text