"Responsibility to Protect"

Titel"Responsibility to Protect"
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelVom Konzept zur angewandten friedens- und sicherheitspolitischen Doktrin?
Publikationsjahr2007
AutorInnenLohmann, A, Saxer, M
BandFriEnt Briefing Nr. 6
Anzahl Seiten11 S.
VerlagArbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt)
ISBN-NummerISSN: 1861-8634
UID898
Kurztext

Spätestens seit dem nicht verhinderten Völkermord in Ruanda wird diskutiert, wie derzeitige völkerrechtliche Regelungen weiterentwickelt werden müssen, um Zivilbevölkerungen vor schwersten Menschenrechtsverletzungen schützen zu können. Die bisherigen Regelungen unter Kapitel VII der UN-Charta sehen eine militärische Intervention und damit den Eingriff in die Souveränität eines Staates mit Autorisierung des UN-Sicherheitsrates vor. Fehlt es entscheidenden Akteuren am politischen Willen zu handeln oder kommt eine Autorisierung des Sicherheitsrates nicht zustande, ist die internationale Gemeinschaft in vielen Fällen handlungsunfähig. Zentraler Diskussionspunkt ist daher die Frage, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit externe Akteure - notfalls auch mit militärischen Mitteln - legitim zum Schutz der Zivilbevölkerung intervenieren dürfen Mit dem Konzept der "Responsibility to Protect" (R2P) wird auf UN-Ebene versucht, eine Antwort auf diese Frage zu entwickeln.Das FriEnt-Briefing stellt den ganzheitlichen Ansatz von R2P vor, behandelt Fragen seiner Umsetzung und weist auf Herausforderungen hin.

URLhttp://www.frient.de/downloads/FriEnt_Briefing 0607_R2P.pdf
Vollständiger Text