Lernen von Nordirland: Zivilgesellschaftlicher Dialog Nahost. Gespräch mit Corinna Hauswedell

TitelLernen von Nordirland: Zivilgesellschaftlicher Dialog Nahost. Gespräch mit Corinna Hauswedell
Typ der PublikationBroadcast
Publikationsjahr2011
AutorInnenN.N.
Kurztext

Die UNO hat Palästina als Vollmitglied abgelehnt, die Unesco hat das Land aufgenommen. Was wird das ändern? Nichts, befürchten viele, nichts Positives jedenfalls. Der Nahost-Konflikt ist eine feste Größe in unserem Bewusstsein, man ist daran gewöhnt, dass es Verhandlungen gibt, die dann doch wieder im Sande verlaufen. Schwer vorstellbar, dass ausgerechnet dem jüngsten Vorstoß des Nahost-Quartetts Erfolg beschieden sein könnte, denn wie gewohnt sind die Positionen verhärtet. So hätte den Plänen des Nahostquartetts zufolge bereits Ende Oktober 2011 Verhandlungen stattgefunden haben sollen. Aber wenn sich "oben" nichts bewegt, kann eine Annäherung vielleicht "von unten" kommen?Der Arabische Frühling zeigt, welches Potential in Zivilgesellschaften liegt, die ihre Anliegen in die Hand nehmen. Die Friedensforscherin Corinna Hauswedell gibt Antworten auf die Frage, was ganz normale Bürgerinnen und Bürger zur Lösung eines so verfahrenen Konflikts beitragen und was sie dabei zum Beispiel von Nordirland lernen können. Corinna Hauswedell ist Mitglied der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Zum Podcast der Redezeit auf WDR 5 - Sendung vom 7.11.2011, 25min

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