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Einige Recherche-Hinweise
Datenbanken & andere Recherchemöglichkeiten
"Erfolgreich gewaltfrei" online
"Erfolgreich gewaltfrei" geht zurück auf eine Studie des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) im Auftrag des Förderprogramms zivik. Anhand von zahlreichen Beispielen und auf der Grundlage von über 70 wissenschaftlichen Studien wird hier aufgezeigt, wie Konflikte auch ohne Waffengewalt beendet werden können oder wie erreicht werden kann, dass sie gar nicht erst eskalieren. Abstracts der verwendeten Studien, umfangreiche Erläuterungen zu relevanten Schlüsselbegriffen und Institutionen sowie eine umfassende Bibliographie runden das Angebot ab. Die Studie als online als Wiki und zum download als .pdf und als eBook verfügbar.

Zivile Krisenprävention, Umwelt und Ressourcen (KRIUM)
Krium soll zum fachlichen Austausch über den Zusammenhang zwischen Umwelt-, Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik anregen und einen Beitrag zur Koordination dieser Politikfelder leisten.

United States Institute of Peace (USIP)
Das United States Institute of Peace ist eine unabhängige US-Institution, die 1984 vom amerikanischen Kongress gegründet wurde und von diesem finanziert wird. Auf ihren Webseiten finden sich zahlreiche downloadbare Dokumente zu einem breiten Spektrum von konfliktrelevanten Themen.

The Conflict Resolution Information Source - einführende Essays zu vielen konfliktrelevanten Themen
CRInfo (lies: "See Our Info") ist die Abkürzung für "Conflict Resolution Information Source", einem kostenlosen Service, der vom Conflict Research Consortium in Boulder / Colorado eingerichtet wurde. Eine ausgezeichnete Informationsseite, die über einen durch Schlüsselwörter kodierten Katalog mehr als 20.000 Webseiten, Druckerzeugnisse, Veranstaltungskalender und andere konfliktrelevante Quellen verwaltet.

Master in Peace & Conflict Studies - Informationen zu allen sechs Studiengängen
"Master of Peace and Security Studies - M.P.S." - Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH):
www.ifsh.de/IFSH/studium/mps.htm

Masterstudiengang "Friedensforschung und internationale Politik" – Universität Tübingen:
www.uni-tuebingen.de/pol/studmafip.htm

"Master of Peace Studies" – Weiterbildungsstudiengang an der FernUni Hagen: www.fernuni-hagen.de/FRIEDEN

Masterstudiengang "Friedens- und Konfliktforschung" an der Universität Magdeburg: www.uni-magdeburg.de/ipw/fkf/index.html

"Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung" – Masterstudiengang an der Universität Frankfurt: www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de

Nebenfach Friedens- und Konfliktforschung sowie Master of Peace- and Conflict Studies an der Philipps-Universität Marburg: www.uni-marburg.de/konfliktforschung

Linklisten des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR)
Die dort gesammelten Links beinhalten Informationen zu nationalen, regionalen und
internationalen Menschenrechtsorganisationen, es gibt einen kommentierten Wegweiser zu Internet-Ressourcen im Bereich des Menschenrechtsschutzsystems der Vereinten Nationen und des Europarates. Besonders berücksichtigt wurden dabei Informationen und
Dokumente zur Umsetzung von Menschenrechtsabkommen in Deutschland
(deutsche Staatenberichte und Berichte über Deutschland).

Konflikt und Demokratie - Analysen und Datenbank
Recherchemöglichkeit und Datenübersicht für den Bereich Konflikt und Demokratie bietet das Center for International Development and Conflict Management (CIDCM).

Israel-Palästina-Naher Osten - Common Ground News Service
Der Common Ground News Service (CGNews) stellt drei- bis viermal im Monat Zeitungs- u.a. Artikel zu den Ereignissen im Nahen Osten zusammen. Zudem erscheint einmal monatlich das CGN-Bulletin mit Veranstaltungs- und Literaturtipps zur Region. Für Interessierte empfiehlt sich daher ein Abonnement des Services.

IREON - Fachportal Internationale Beziehungen und Länderkunde
Betreiber des Fachportals ist der Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV), ein von der Bundesregierung geförderter Verbund wissenschaftlicher Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen unter Federführung der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.
IREON bietet Literaturhinweise, Volltexte und (in Kürze) Webseiten zu
- außen- und sicherheitspolitischen Themen
- Fragen der internationalen wirtschafts- und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit
- europapolitischen und transatlantischen Themen
- regional- und länderbezogenen Fragen weltweit
- auswärtiger Kulturpolitik
- Klima, Umwelt und Energie

International Conflict Research - Analysen und Berichte aus Forschung und Praxis
INCORE (International Conflict Research) ist ein gemeinsames Projekt der United Nations University und der Universität von Ulster, Großbritannien. INCORE ist bestrebt, Forschung, Lehre und vergleichende Analyse zu kombinieren und berät Politiker ebenso wie Praktiker im Feld. Daher pflegt INCORE Partnerschaften mit akademischen Institutionen ebenso wie mit zivilgesellschaftlichen Organisationen oder NGOs.

Interkulturelles Portal - Recherche interkultureller Dienstleistungen in Deutschland
Die Akademie für interkulturelle Studien (AIS) hat im August das Interkulturelle Portal online gestellt. Das Internetportal versteht sich als Schnittstelle zwischen Anbietenden und Nachfragenden interkultureller Dienstleistungen. Es enthält mehrere Datenbanken (digitale Bibilothek, ExpertInnen, TrainerInnen, DolmetscherInnen, Vereine) und richtet sich an Interessierte aus schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen.

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Seit 30 Jahren Partner für Nichtregierungsorganisationen, Einrichtungen der Lehrerfortbildung, Ministerien, Verlage, Stiftungen u.a; Angebote: Projektarbeit, Entwicklung von Bildungsmedien, Durchführung von Modellprojekten; Seminare, Tagungen, Fachgespräche, Referententätigkeit; Mitarbeit in Fachausschüssen, Arbeitskreisen und Gremien; Fachberatung und Gutachten; umfangreiche Hintergrundmaterialien und Serviceangebote; Kostenlose Downloadangebote von nahezu allen Publikationen des ifts; Unterrichts- und Seminarmaterialien; Online-Literatur-Datenbank
Publikationen: Unterrichtsmaterialien; Zeitschrift "Global Lernen"; DVD's; Literaturdatenbank "Friedenserziehung"

Friedens- und Konfliktforschung - nationale und internationale Akteure - Linksammlung der HSFK
Als eines der größten deutschen Forschungsinstitute im Bereich Friedens- und Konfliktforschung bietet die Hessische Stiftung Friedens- udn Konfliktforschung auf ihrer Website u.a. eine umfassende Zusammenstellung deutscher und internationaler Friedensforschungs- und Außen/Sicherheitspolitischer Institutionen.

Forced Migration Online - Recherchedatenbank
Die digitale Bibliothek von Forced Migration Online enthält über 9.000 online abrufbare Volltextdokumente, insbesondere jüngste und historische unpublizierte Literatur, z.B. Feldstudien, Berichte für NGO's usf. Die im .pdf-Format abrufbaren Dateien stammen u.a. aus den Bibliotheken der Refugee Studies Centre, der Tufts University's Feinstein International Famine Center und dem Columbia University's Program on Forced Migration.

Eldis: Informationsdienst von und für Politik, Praxis und Wissenschaft
Der Informationsdienst Eldis unterstützt die Nutzer bei der Suche nach neuen Publikationen zum Themenbereich "Konflikt und Sicherheit". Die Website enthält mehr als 22.000 frei zugängliche Dokumente zu verschiedenen entwicklungspolitischen Themen, darunter eben auch "Konflikt und Sicherheit". Dieser Themenbereich wiederum ist in neun Unterthemen wie z.B. Prävention untergliedert. Bei Eldis kann kostenlos ein Newsletter abonniert werden, der regelmäßig über Neuzugänge in der Datenbank, aber auch über Veranstaltungen, Stellenangebote und Calls for Papers informiert.
Eldis ist ein Informationsdienst des britischen "Institute of Development Studies" (IDS) und wird hauptsächlich von Sida, Norad, DEZA und DFID finanziert.

Dossiers der Gießener Monitoringgruppe (GIMo)
Nach dem Vorbild des Monitoring-Projekts der Kooperation für den Frieden unter Federführung von Prof. Dr. Andreas Buro haben sich an der Justus-Liebig-Universität Gießen StudentInnen zusammengeschlossen, um Dossiers für ein ziviles Konfliktmonitoring zu erstellen. Initiiert wurde das am Institut für Politikwissenschaft angesiedelet Projekt von Frau Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach. Die GIMo erarbeitete bislang fünf Dossiers zu folgenden Konflikten: Darfur, Tschetschenien, die Migration von Afrika in die EU, China-Tibet und die "Kurdenfrage(n)" in allen vier Siedlungsstaaten. Vier weitere Dossier sind derzeit (Dezember 2008) geplant: Basken-Spanien, Äthiopien-Eritrea, Kolumbien und Kosovo.

Do No Harm und Reflecting on Peace Practice
Auf der Homepage der NGO "Collaborative for Development Action" (CDA) befinden sich grundlegende und weiterführende Informationen zu den o.g. Konzepten.

Conflict Research Consortium in Boulder / Colorado
Das University of Colorado Conflict Research Consortium ist ein multidisziplinäres Zentrum für Forschung und Lehre zu Konflikttransformation. Es ist Mitglied in der Alliance for Conflict Transformation. Ein Schwerpunkt des Konsortiums liegt in der offensiven Nutzung der neuen Medien, u.a. durch Online-Trainingsprogramme und Bereitstellung von Informationen über das Web. Über die Masterseite mit den Links zu den anderen Webseiten des Konsortiums gelangt man zu summarischen Artikeln mitsamt links und empfohlenen Quellen zu über 400 Themen.

Centre for Human Rights der Universität Pretoria
Informationen zur Menschenrechtslage in Afrika, wissenschaftliche Ressourcen
und Informationen über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in
Afrika sind über die Seiten des Centre for Human Rights, Universität Pretoria
zugänglich.

CCS Working Papers
In der Working-Paper-Reihe des Zentrums für Konfliktforschung werden aktuelle wissenschaftliche Forschungsprojekte und -ansätze aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung vorgestellt.
Ziel der Reihe ist es, die verschiedenen interdisziplinären Zugänge zu Konflikten aufzuzeigen und sowohl inner- als auch außeruniversitär bekannt zu machen.

Bürgerschaftliches Engagement - Literaturdatenbank
Die Literaturdatenbank zu bürgerschaftlichem Engagement und angrenzenden Themenfeldern ermöglicht den Zugriff auf über 3500 Veröffentlichungen. Sie ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem "wegweiser bürgergesellschaft" und dem Zentrum für zivilgesellschaftliches Engagement an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg.

Bibliothekskatalog von CAMECO mit Publikationen zum Thema "Medien und Konflikte"
Die Schwerpunkte der Bibliothek des Catholic Media Councils (CAMECO) sind Mediensysteme in Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- und Osteuropa; Medien- Entwicklungszusammenarbeit; Christliche Kommunikation. Im Juni 2007 waren bereits 4691 Titel online recherchierbar.
Geben Sie einfach Autorennamen, Titel oder Stichwort in die Suchmaske "Standard Search" ein. Sie können aber auch themenbezogen suchen, indem Sie den Button "Lists" anklicken und dann am linken Frame zu "Browse bei Subject" gehen. Klicken Sie dann auf die "+"-Zeichen, um die 32 Themengruppen und ihre Untergruppen mit insgesamt ca. 1500 Schlagworten zu öffnen. Der Online-Katalog und die Download-Links werden im Januar, April, Juli und Oktober aktualisiert. 2009 wird der gesamter Bestand, ca. 6.000 Titel, online recherchierbar sein.

Bibliothek von InWent in Bonn
Die Bibliothek und Dokumentation von InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) ist der größte Anbieter in Deutschland für Fachinformationen zur Entwicklungspolitik. Sie ist Depotbibliothek der Asiatischen Entwicklungsbank und der Inter-American Development Bank und arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der Datenbestand ist auch online zugänglich.

Arbeitspapiere zu Problemen der Internationalen Politik und der Entwicklungsländerforschung
Das Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft veröffentlicht in unregelmäßiger Folge Arbeitspapiere zum Themenbereich IB / Zivile Konfliktbearbeitung / Entwicklungsländer. Inzwischen (Mai 2008) sind über 50 Arbeitspapiere veröffentlicht worden. Die häufig länderbezogenen Studien sind zwischen 70 und 90 Seiten lang. Das Copyright der Papiere liegt bei den Autoren bzw. bei der Lehreinheit Ferdowsi. Alle bislang digital erschienen Arbeitspapiere (seit 1997) sind im Internet abrufbar.

Europäisches Umfeld
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK)
Das ÖSFK hat das Ziel, zur weltweiten Förderung des Friedens und zur Förderung einer friedlichen Konfliktlösung auf allen Ebenen beizutragen. Entsprechend engagiert sich das ÖSFK in Forschung, Ausbildung und friedenspolitischer Praxis für den persönlichen, gesellschaftlichen und internationalen Bereich. Den Ausbildungsschwerpunkt bilden Programme zur Qualifizierung von Fachkräften für Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die sich mit Friedenseinsätzen in Konfliktregionen beschäftigen, wie das "International Civilian Peace-keeping and Peace-building Training Program (IPT)", das "Mission Preparation Training for the OSCE (MPT)" und die "Summer Academy on OSCE".

The European Peacebuilding Liaison Office (EPLO)
EPLO ist eine Mitgliederorganisation, die besonders den Zugang zu den europäischen Institutionen in Brüssel erleichtern will. Um sich eine Überblick über Arbeitsschwerpunkte, Mitglieder und die EPLO-Strukturen zu verschaffen, bitte unten stehende Website besuchen.

Swisspeace
Swisspeace ist eine der wichtigsten schweizer Institutionen, die zu folgenden Themen arbeitet: Umwelt- und Ressourcenkonflikte – Politische Frühwarnung – Menschliche Sicherheit – Business & Peace – Genderswisspeace. Zudem fördert es die Programme "FAST", das politische Frühwarnsystem und "KOFF", das Kompetenzzentrum Friedensförderungswisspeace.

Responding To Conflict (RTC)
RTC ist eine renommierte englische Non-Profit-Organisation, die schon seit Jahrzehnten Trainings für NGOs, Regierungsangehörigen und Personen, die politischen Entscheidungszentren nahe stehen, anbietet. Die Klassiker sind: "Working with Conflict", "Strengthening Policy and Practice" sowie das "Certificate in Conflict Resolution Skills".

Kompetenzzentrum Friedensförderung (KOFF)
KOFF unterstützt seine Trägerorganisationen beim Aufbau von Friedensförderungskapazitäten. Es vernetzt staatliche und nichtstaatliche Akteure der zivilen Friedensförderung, schafft Raum für gemeinsame Denk- und Lernprozesse, organisiert länder- und themenspezifische Rundtische und Workshops, Beratung zu Strategie- und Methodikfragen, Trainings zu Themen der zivilen Friedensförderung sowie ein umfassendes Informationsangebot mit einem monatlich erscheinenden Newsletter, thematischen KOFF-InfoSheets und Webseiten zu Ländern, Themen, Akteuren, Ressourcen und Veranstaltungen.

International Center for Transitional Justice (ICTJ)
Klassische Menschenrechtsorganisationen haben sich darauf konzentriert, Menschrechtsverletzungen zu dokumentieren und gegen Missstände vorzugehen. Das International Center for Transitional Justice (ICTJ) hingegen wurde mit einer neuen Ausrichtung in der Menschrechtsarbeit gegründet: Gesellschaften sollen dabei unterstützt werden, nach einer Phase von Unterdrückung oder bewaffnetem Konflikt die vergangenen Verbrechen zu benennen und aufzuarbeiten. Das ICTJ begleitet diese Gesellschaften, indem es sie mit vergleichenden Informationen, politischen Analysen und juristischer oder technischer Unterstützung versorgt.

International Alert
International Alert ist eine unabhängige Organisation, die sich um Friedensbildung bemüht und in über 20 Ländern und Regionen auf der Welt arbeitet. IA arbeitet mit Menschen, die von gewalttätigen Konflikten betroffen sind, mit Regierungen sowie auf EU- und UNO-Ebene, um politische wie praktische Initiativen für nachhaltigen Frieden zu unterstützen. IA arbeitet in den Regionen der afrikanischen Großen Seen, Westafrika, dem Kaukasus, der Andenregion von Südamerika, in Sri Lanka, Nepal und den Philippinen. Auf der regionalen und internationalen Ebene erforscht IA die Rolle der Wirtschaft, der humanitären Hilfs- und Entwicklungsorganisationen sowie Gender-, Sicherheits- und Wirtschaftsfragen im Kontext der Friedensbildung.

European Centre for Conflict Prevention (ECCP)
Das ECCP ist eine Nichtregierungsorganisation, die effektive Konfliktprävention und friedensschaffende Stragien fördert. Zudem unterstützt und vernetzt das Zentrum Personen, die sich in ihren Arbeitskontexten für weltweiten Frieden einsetzen. Mehr zum "Mission Statement" gibt es auf dessen Website.

Finanzierung der Arbeit
Projekt zivik (Zivile Konfliktbearbeitung) beim ifa
Das Projekt zivik Team vergibt Fördergelder, die das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stellt. Darüber hinaus leistet zivik einen Beitrag zur konzeptionellen Weiterentwicklung theoretischer Arbeitsgrundlagen bei friedensfördernden Projekten. Dazu gehören insbesondere die Durchführung von Evaluationen und Analysen, die Aufarbeitung von Praxiserfahrungen (lessons learned) sowie die Dokumentation erfolgreicher Projekte (good practice). Daneben erbringt zivik noch weitere Serviceleistungen - mehr dazu im Netz.

Fonds für Friedenseinrichtungen und –initiativen bei GTZ
Der Fonds für Friedenseinrichtungen und -initiativen (FFI) unterstützt lokale Initiativen, Organisationen und Institutionen, die Beiträge zur konkreten Friedensförderung, Krisenprävention und Konfliktbearbeitung leisten. Aus dem Fonds können Projekte gefördert werden, die sich zum Beispiel mit Menschenrechten, Friedenserziehung, Mediation, Netzwerkarbeit für Friedensorganisationen, Vertrauensbildung oder Versöhnungsarbeit beschäftigen. Solche Projekte sind im Arbeits- und Projektumfeld der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), insbesondere der GTZ oder der Träger des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) anzusiedeln.

Internationales Umfeld
Ökumenischer Rat der Kirchen
Hier gibt es u.a. Informationen zur Dekade zur Überwindung von Gewalt.

The Coexistence Initiative (TCI)
Ziel von TCI ist die Katalysierung eines globalen Bewusstseins für die Unterschiedlichkeit der Menschen und - daraus folgend - die Schaffung eines Klima der friedlichen Koexistenz. Besonders hilfreich ist hier auch die Suchfunktion von Partnerorganisationen und deren Arbeits- und Regionalprofilen (unter "Coexistence Network Partners").

International Crisis Group (ICG)
Die ICG ist eine unabhängige, non-profit NGO mit über 110 MitarbeiterInnen auf fünf Kontinenten. Diese arbeiten mit den Ansätzen der Durchführung von Feldstudien sowie politischer Advocacy-Arbeit auf dem High-level an der Verhütung und Lösung tödlicher Konflikte.

Jobverzeichnisse & Praktikumsmöglichkeiten
ZFD-Portal des DED
Das ZFD-Portal des Deutschen Entwicklungsdienstes verschafft einen Überblick über die jeweiligen Landesprogramme und zeigt anhand von Beispielen in den verschiedenen Handlungsfeldern auf, wie das Instrument ZFD im Rahmen staatlicher Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis umgesetzt wird. Es informiert Interessenten über das generelle Anforderungsprofil für Friedensfachkräfte.

ZFD-Portal der AGEH
Parallel zur Ausschreibung zahlreicher Stellenangebote im Zivilen Friedensdienst (ZFD) hat die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) ein eigenes ZFD-Portal geschaltet, auf dem Interessenten Informationen rund um den Zivilen Friedensdienst finden. Neben Antworten auf typische Fragen zum ZFD können hier RSS-Feeds abonniert und so aktuelle AGEH-Stellenangebote abgerufen werden.

Wegweiser Freiwilligendienste
Der Wegweiser Freiwilligendienste erleichtert die Suche nach dem passenden Einsatz. Und bietet darüber hinaus zahlreiche Adressen, Informationen und Tipps für alle Interessierten.
Die Inhalte im Wegweiser Freiwilligendienste werden durch die Trägerorganisationen der deutschen Freiwilligendienste selbst verantwortet und durch einen Beirat aus Vertretern der Träger, der beteiligten Bundesländer und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftiches Engagement (BBE) konzipiert und beaufsichtigt.

TISCALI
Verzeichnis von Stellenangeboten der Institutionen der Europäischen Union sowie verschiedener nationalstaatlicher Anbieter und internationaler NGOs.

Eurobrussels.com
Diese Seite bietet Jobs auf europäischer Ebene und von europäischen Akteuren an - die Anbieter kommen aus: Wirtschaft, EU-Administration, internationalen Institutionen, Recht, NGOs (auch Netzwerkearbeit), Beratertätigkeiten und Think Tanks.

Entwicklungspolitik online (EPO)
Informationen über Akteure und Themen der internationalen Zusammenarbeit, der staatlichen EZ, der Entwicklungshilfe, Not- und Katastrophenhilfe und nachhaltiger Entwicklung - sowie Praktikumsangebote und Freiwilligeneinsätze für diese Arbeitsfelder.

Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung ist ein Personalvermittler der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Arbeitsgemeinschaft wird von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit (BA) getragen.

Carlo Schmid-Programm des DAAD
Das "Carlo-Schmid-Programm für Praktika in Internationalen Organisationen und EU-Institutionen" ist ein Stipendienprogramm des DAAD, um internationale Praktika finanzieren zu können.

Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ)
Homepage des Dachverbandes "Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee" - unter www.entwicklungsdienst.de/fix/infos/index.html befindet sich neben der Verlinkung zu oneworldjob auch eine Aufstellung seiner Mitgliedsorganisationen.

Nationales Umfeld
"Peace Counts" - Projekt
Im Mittelpunkt der Veröffentlichungen des Projektes stehen Vorbilder für Frieden aus aller Welt. Peace Counts porträtiert Menschen, Gruppen und Organisationen, die besonders kreativ, glaubwürdig, langfristig und erfolgreich an Friedensprozessen arbeiten.

Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)
VENRO-Mitglieder sind private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der Nothilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Die Ziele ihrer Zusammenarbeit sind:
- den Stellenwert der Entwicklungspolitik zu erhöhen;
- auf eine alle Politikbereiche einbeziehende, in sich stimmige Entwicklungspolitik hinzuwirken und diese gesamtgesellschaftlich besser zu verankern;
- den Dialog zwischen den privaten und staatlichen Trägern der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern und
- den gesellschaftlichen und politischen Beitrag der entwicklungspolitischen NRO zu sichern und zu stärken.

Netzwerk Friedenskooperative
Zusammenschluss von Akteuren der Friedensbewegung und verwandten sozialen Bewegungen.

Mut gegen rechte Gewalt - Internetplattform gegen Rechtsextremismus
Die von mehreren Institutionen getragene Website beinhaltet Hinweise auf Projekte, Aktionen und Rezensionen und gibt Ein- und Überblicke in die Arbeit der in Deutschland gegen rechte Gewalt aktiven Organisationen und Einzelpersonen.

International Network for Interdisciplinary Research about the Impact of Traumatic Experience on the Life of Individuals and Society
Seit 1995 wurde am Hamburger Institut für Sozialforschung ein informelles Netzwerk zur Traumaforschung aufgebaut, das heute mehr als eintausend Institutionen und Personen umfaßt. Ziel des Trauma Research Net ist es, den interdisziplinären Diskurs der an der Traumaforschung beteiligten Wissenschaften durch die Vernetzung der auf diesen Feldern sowohl praktisch als auch theoretisch arbeitenden Institutionen zu unterstützen. Die Mitglieder werden über den unregelmäßig erscheinenden TRN-Newsletter und den Newsticker auf dem laufenden gehalten. Die Tagungen des Trauma Research Net dienen der regelmäßigen Verständigung über zentrale Annahmen in der Traumaforschung.

Hamburger Institut für Sozialforschung
Das Hamburger Institut für Sozialforschung ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts, deren unmittelbarer Zweck die Vergabe und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsprojekte sowie die Organisation von Tagungen und Workshops auf dem Gebiet der Sozialforschung ist. Derzeit gibt es drei Arbeitsbereiche: Die Gesellschaft der Bundesrepublik, Nation und Gesellschaft, Theorie und Geschichte der Gewalt. Neben Spezialbeständen zu den Arbeitsbereichen enthält die Bibliothek das Sondersammelgebiet "Soziale Bewegungen / Protestbewegungen in der BRD". Darüber hinaus ist im HIS der Fachverlag Hamburger Edition sowie die zweimonatlich erscheinende Zeitschrift Mittelweg 36 angesiedelt.

Gruppe FriEnt
Die Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt) ist ein Zusammenschluss von sieben staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen und hat zum Ziel, das Thema Friedensförderung in allen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit besser zu verankern. Zu diesem Zweck setzt die Gruppe wechselnde thematische und regionale Schwerpunkte, bietet Veranstaltungen und Beratungen zu diesen sowie rund um die Themen Krisenprävention, Friedensförderung und zivile Konfliktbearbeitung an und stellt  Informationen auf seiner Website zur Verfügung. Der Newsletter "FriEnt-Impulse" erscheint monatlich und bietet Informationen zur Arbeit von FriEnt sowie von seinen Mitgliedern, die "WebNews" weisen auf die neuesten Meldungen, Literaturtipps und Links auf der FriEnt-Website hin. Beide Publikationen können unter http://www.frient.de/materialien/impulse_bestellformular.asp abonniert werden.

Frauensicherheitsrat (FSR) - Mailingliste
Wer sich auf die Mailingliste des FSR setzen lassen möchte, findet hier die entsprechenden Koordinaten. Über die Aktivitäten des Rates berichtet zudem die Plattform-Homepage.

Evangelischer Pressedienst (epd)
Die Zeitschrift "Entwicklungspolitik" informiert systemisch umfassend über Themen und Akteure der Entwicklungspolitik, Katastrophenhilfe sowie über europäische Netzwerke der Entwicklungspolitik.

Adelphi Research - Wissensmangement
Adelphi Research arbeitet weltweit für öffentliche Institutionen. Die Forschungs- und Beratungstätigkeit orientiert sich an der politischen Agenda der Europäischen Kommission, an den Erfordernissen von internationalen Organisationen, Parlamenten und Ministerien, Sachverständigenräten, NGOs, Entwicklungsorganisationen sowie staatlichen und halbstaatlichen Forschungseinrichtungen.

Zur Orientierung
Wegweiser zu Institutionen und Organisationen der Konfliktbearbeitung in Deutschland
In einer fünfmonatigen Erhebung mit Fragebögen hat Carina Fiebich im Auftrag der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung mehrere hundert deutsche Institutionen, Organisationen, Gruppen und Netzwerke zu ihren Tätigkeitsfeldern und Arbeitsschwerpunkten befragt. Der Rücklauf befindet sich in dieser Veröffentlichung und zeichnet ein Bild der deutschen Konfliktbearbeitungslandschaft, in dem sich die Akteure in den Bereichen Asyl/Migration, Umwelt, Frieden, Rassismus/Antisemitismus, Gleichstellung, für Menschen-, Bürger- und Grundrechte engagieren. Darüber hinaus identifiziert der Wegweiser die Berührungspunkte zwischen Wissenschaft und Aktion, zwischen ausbildenden, vernetzenden, beratenden und Informationsverarbeitenden Akteuren.

Arbeitsfelder und berufliche Perspektiven in friedenspolitischen Bereichen
Der Bund für Soziale Verteidigung hat 2005 eine vierseitige Adressensammlung von Organisationen und Universitätsinstituten aus dem friedenspolitischen Bereich erstellt, bei denen Studiengänge, Praktika, Ausbildungen oder Friedensdienst als Ersatzdienst absolviert werden können. Die Broschüre kann kostenlos über die BSV-Geschäftsstelle bezogen werden.
Die Bezugsadresse sowie weitere Informationen zum BSV gibt es hier im Netz.

Engagement für Zivile Konfliktbearbeitung ist nicht kostenlos. Spenden sind jederzeit sehr willkommen unter: Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Bank für Kirche und Diakonie, KtNr. 1013702019, BLZ 350 601 90.
Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar.

 
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