Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.

Online-Diskussion im Rahmen der Bonner Friedenstage am 21. September 2020, 18 Uhr

Der Klimawandel bedroht schon heute die Existenz vieler Menschen, besonders in Ländern des globalen Südens. Konflikte um Ressourcen wie Wasser oder Weideland verschärfen sich, Extremwetter und Naturkatastrophen rauben die Lebensgrundlagen und treiben Menschen in die Flucht. Dies birgt immense Gefahren und Risiken für den Frieden.

Was wissen wir über den Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten? Können wir aus dem Umgang mit der Corona-Krise neue Antworten auf die Klimakrise ableiten? Der Klimawandel als weltweite Herausforderung verlangt gemeinsame Antworten. Doch wie steht es um die multilaterale Zusammenarbeit? Welchen Beitrag können wir beispielsweise von der Europäischen Union erwarten?

Diesen drängenden Fragen gehen wir im Rahmen einer Online-Diskussion am internationalen Friedenstag aus der Perspektive der Vereinten Nationen, der Europapolitik und der Friedensforschung nach.

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020

02. bis 30. September 2020

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020 wurde veröffentlicht. Themen der Friedenstage sind u. a. die Perspektiven für Bosnien-Herzegowina 25 Jahre nach dem Dayton Abkommen sowie die Verschärfung von Konflikten durch den Klimawandel. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ wird vorgestellt, ein Workshop lädt zum Dialog über Friedenshandeln ein. In einem Radiobeitrag geht es um die Wichtigkeit weiblicher Stimmen und der Menschenrechte und zwei Veranstaltungen erinnern an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Positionspapier „Demokratie braucht den konstruktiven Umgang mit Konflikten"

Plattform-AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland"

Die Plattform-AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland" hat das Positionspapier „Demokratie braucht den konstruktiven Umgang mit Konflikten" veröffentlicht. Ziel ist die Etablierung von Instrumenten und Strukturen zur Bearbeitung von gesellschaftlichen Konflikten und die Verankerung einer konstruktiven Konfliktkultur in der Breite der Gesellschaftzur nachhaltigen Bearbeitung bestehender gesellschaftlicher Herausforderungen.